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Starkes Team und minutiöse Planung für Vorbereitung auf Raffineriestopp.

Aus dem kleinen Trupp an Mitarbeitern, die erste Konzepte erstellt haben, ist mittlerweile eine Mannschaft von 25–30 Personen geworden, die in mehr als einem halben Dutzend Projekten rund um den Raffineriestopp arbeitet: Safety Upgrades mit zusätzlichen wichtigen Sicherheitselementen, Verbesserung der Verfügbarkeit. Kapazitätserweiterung, Spezifikation von Long-Lead-Items (Equipment mit langer Lieferzeit), Vorbereitung von Bestellungen und sehr viele weitere verschiedene Themen.

 

Hier muss jeder Schritt sitzen, denn für einen solchen Stillstand (gesamte Dauer ca. 6 Wochen) muss innerhalb von 3 Netto-Arbeitswochen alles umgesetzt werden, was 3 Jahre lang geplant wird. Nur ein kleiner Teil der Planungen kann bereits vor dem Stillstand realisiert werden. Dies ist eine Herausforderung für alle Beteiligten, zumal wir hier von einem Investitionsvolumen von mehreren Dutzend Millionen Euro reden.

Typischerweise verlaufen diese Projekte in Phasen. Sobald die verfahrenstechnische Betrachtung und die Suche nach Schwachstellen abgeschlossen ist, beginnt die Phase, in welcher verschiedene Lösungen verglichen und grob geplant werden. Der Kunde wird über Kosten, Zeit und Nutzen der Lösungen informiert, anschließend wird die Planung verfeinert und konkrete Kosten ermittelt. Gerade für diese Phasen kurz vor der Bestellung sind Kostenschätzungen basierend auf Materialmengen, die sogenannten Material Take Offs (MTO), extrem wichtig. Diese basieren auf einer technisch konkreten Planung, für welche Gewicht und Anzahl der Ausrüstungen, Stärke von Motoren und weitere Parameter berechnet werden. Für eine möglichst exakte Planung im Bereich Brown Field ist hierfür ein enormes Know how über Technologie, Normen, Kundenregelwerke sowie auch Ortskenntnis und Einschätzung möglicher Lieferanten erforderlich. Über die Ingenieursleistung hinaus sind eine gute Kundenbeziehung und Kommunikationsfähigkeit Voraussetzung, um dem Kunden die Lösungen zu präsentieren und das richtige Verständnis hierfür zu vermitteln.

 

Auf der Raffineriebaustelle funktioniert die gute Zusammenarbeit untereinander und mit dem Kunden. Daher hat dieser sich entschlossen, auch die nächste Phase des Detail Engineerings weiter mit tkUES zu gehen. „Das ist ein sehr großer Erfolg des gesamten Teams, weil wir jetzt bis zur Inbetriebnahme vor Ort sein werden und den Kunden unterstützen, dass die Anlage auch wirklich laufen wird“, sagt Christian Wissel, Head of Revamps Execution, der das Team vom Standort Bad Soden aus betreut. Zusätzlich zu den komplexen technischen Themen vor Ort, kümmert Wissel sich um die Ressourcen in Form von Mitarbeitern für die nächsten Projektphasen, für welche nicht weniger Ingenieure als in den vorhergehenden Phasen benötigt werden. „Da muss man die Richtigen finden. Detaillierte Fachkenntnisse können wir auch vermitteln, wenn einer motiviert und engagiert ist, da sind wir sehr stark. Neue Kollegen müssen vor allem ins Team passen und mit positiver Energie an die Arbeit gehen“, so Wissel.

 

Da muss man die Richtigen finden. Detaillierte Fachkenntnisse können wir auch vermitteln, wenn einer motiviert und engagiert ist, da sind wir sehr stark. Neue Kollegen müssen vor allem ins Team passen und mit positiver Energie an die Arbeit gehen.

Christian Wissel,
Head of Revamps Execution
Bad Soden

Fazit: In der nächsten Phase werden die Kollegen neben der Planung und Berechnung aller erforderlichen Parameter auch die Überwachung und Einbindung externer Ingenieurbüros übernehmen, um die Qualität der Ausführung auf hohem Niveau zu halten. Eine spannende Bereicherung, so dass auch das nächste Jahr nicht langweilig wird.